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Dorfgeschichte

Der Ort wurde im Jahre 1385 erstmals urkundlich erwähnt.

 

Im Zuge der rheinland-pfälzischen Kommunalreform ging die Gemeinde 1970 an die damals neugebildete Verbandsgemeinde Altenkirchen und den Landkreis Altenkirchen; vorher hatte sie zum Oberwesterwaldkreis gehört.

In wirtschaftlicher Hinsicht bedeutend war früher ein Quarzit-Tagebau. Nachdem im Jahr 1921 erste Schürfarbeiten in den „Brüchen“ durchgeführt wurden, begann die Förderung des Rohstoffs, der für Glas, Porzellan und zur Herstellung von feuerfesten Materialien diente. Nach der vollständigen Ausbeutung der Vorkommen wurden neue Quarzitlager im „Gersten“ erschlossen. Schließlich musste auch dieser Betrieb 1984 eingestellt werden.

 

Heute ist die Gemeinde überwiegend landwirtschaftlich geprägt.

Das Wappen

Das Wappen von Berod ist ein Schild mit einer eingebogene blauen Spitze begleitet von goldenen Schindeln, die von der blauen Spitze gespalten werden. In der blauen Spitze befindet sich ein rot-gezungter und bewehrter goldener Löwe.
Links in der ersten goldenen Schindel zwei grüne Eichblätter mit grüner Eichel, und rechts in der goldenen Schindel ein schwarzes Rodehackenblatt.

Die alte Schule

1. Schule

1713 - Erster Nachweis einer sogenannten Winkelschule zur Vermittlung elementarischen Fachwissens

2. Schule

01.11.1830 Abtrennung der Schulen Berod und Wahlrod

17.11.1830 Anmietung einer Stube, bis das Thema des Schulhauses geklärt war und Einstellung von Lehrer Lucas, der 40 Jahre in Berod unterreichtet hat

 

Ein „Schmankerl“ zwischendurch:

Zur Feier seiner Einführung verausgabte die Gemeinde: 30 Gulden und 30 Kreuzer für Musik, Wein, Branntwein, Fleisch, Kaffee und Zucker.

(Gezahlt hat der Herzog von Nassau, nachdem die Regierung die Kosten für „Zeche und Schmauserei“ nicht zahlen wollte....)

 

 

3. Schule

1834 wollte Berod von Johann Peter Puderbach ein Gebäude zu Schulzwecken kaufen. Die Regierung in Wiesbaden hat dies aber als ungeeignet abgelehnt und die schuldenfreie Gemeinde mit dem Bau eines Schulhauses beauftragt.

Ziel: Doppelt so viele Schüler unterrichten wie zum damaligen Zeitpunkt in Berod lebten, also 100

1837/38 wurde die Schule unter großer Eigenleistung der Gemeinde gebaut für 2281 Gulden und 59 Kreuzer

 

20.-23.09.1838 war Richtfest

 

15.11.1838 Einweihung unter Musik und Getränken für 51 SchülerInnen

           

Zum Richtfest und zur Einweihung wurden wieder 28 fl (Gulden) und 48 Kreuzer für Getränke ausgegeben

Die Beroder haben also an zwei Tagen 1,2% der Kosten des Schulbaus vertrunken....

 

1910 – Nach langjährigen Streitigkeiten zwischen Gemeinde und Regierung wurde ein neues Schulhaus mit 2 Lehrsälen für 22.000 Mark gebaut und 81 Schüler konnten unterrichtet werden.

 

Am 31.07.1973 wurde die Grundschule Berod aufgelöst.

Alle Kinder besuchen seitdem die Grundschulen in Altenkirchen

Heutige Nutzung der Schule
Das Moritzhaus

Das Kinderhaus Moritz betreut in der Regel 10‐12 Kinder unterschiedlicher Altersklassen. Der Ortsgemeinde Berod ist es sehr wichtig, dass diese Kinder wohlbehütet im Dorfleben aufgenommen werden. Daher ist es selbstverständlich, dass regelmäßig Einladungen zu gemeindeeigenen Veranstaltungen ausgesprochen werden.